Nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, ich wollte meinen Garten in eine Ökofläche verwandeln...

Seit 2001 fördert das Bundesamt für Landwirtschaft gemäss der Öko-Qualitätsverordnung die Qualität und Vernetzung der ökologischen Ausgleichsflächen. Der Bund zahlt max. 80% (im Kanton Aargau durchschnittlich rund 70%) der an die Landwirtinnen und Landwirte ausbezahlten Beiträge. Die restlichen rund 30% der Kosten sind von einer Trägerschaft zu übernehmen. Der Bund gibt vor, dass innerhalb der ersten 6-Jahresperiode 5% Vertragsfläche auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) erreicht werden muss, damit das Projekt als erfolgreich angesehen und damit weitergeführt werden kann. In der zweiten 6-Jahresperiode ist das Ziel 6% (Talzone). Innerhalb der Beitrags- und Aufwertungsgebiete, den Auengebiete und der Naturschutzgebiete von kantonaler Bedeutung trägt der Kanton diese Restkosten. Ausserhalb ist die Lancierung eines kommunalen Vernetzungsprojekts erforderlich, wobei die Gemeinde die Restkosten trägt. Mittlerweile gibt es solche Vernetzungsprojekte in mehr als 70 Gemeinden. Diese Vernetzungsprojekte werden im Rahmen des Programms "Bewirtschaftungsverträge Naturnahe Landwirtschaft" umgesetzt. Mit interessierten Landwirten werden auf auf freiwilliger Basis Bewirtschaftungsverträge abgeschlossen.

Die Vertragsfläche beträgt in Niedewil aktuell 7,7 ha, verteilt auf einen Gesamtbetriebsvertrag, 2 Einzelflächenverträge und 1 Pflegevertrag.

Mehr zum Thema:
Vernetzungsprojekte mit Bewirtschaftungsverträgen


 
 
Ein Jahr nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima starten die DESERTEC Foundation und die Japan Renewable Energy Foundation (JREF) eine Kooperation für ein asiatisches Super-Stromnetz als Basis für den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien in Asien. Ziel ist es, möglichst bald eine sichere und nachhaltige Alternative zur fossilen und nuklearen Stromerzeugung zu schaffen. [weiterlesen]
 
Fasnacht 2012 02/22/2012
 
So. Das wär's also wieder mal gewesen, die Fasnacht. Es ist anzunehmen, dass sich beim einen oder anderen Fasnachtsbegeisterten nun der grosse Katzenjammer breitmacht. Einerseits, weil vorbei und andererseits wegen der Nachwirkungen vom erhöhten Genuss diverser Süssigkeiten wie z.B. Gummibärlis... Alles in allem war die Fasnacht 2012 in unserem Dorf wieder ein grosses Fest, ein fröhliches Miteinander von Gross und Klein, ein aktives Mitmachen und Miterleben der Freiämter Fasnachtskultur - danke an alle Beteiligten! Die Schränzer und Näbelriiter haben die Fasnacht in unserem Dorf kakophonisch betreut, la Mamma Uschi vom "Chrüz" amtete während diesen Tagen mit grosser Würde Ihres Walters (Wädi), der Gemeinderat liess sich, zumindest die Stärkeren unter ihnen, im Ring eins auf die Mütze resp. auf den Lorbeerkranz geben und von den feinen aber träfen Seitenhieben anlässlich der Uslumpeete (O-Ton Frau Calmy-Rey) werden sich die Honoratioren des Dorfes noch ein Weilchen erholen müssen... Damit unsere Fasnacht so lebendig und mit viel Herzblut im Dorf erhalten wird, braucht es das vertraute und respektvolle Miteinander von vielen Bürgerinnen und Bürgern, welche sich ehrenamtlich und mit grossen Engagement für die Sache einsetzen. In Niederwil funktioniert das hervorragend. Und genau deswegen freue ich mich bereits schon auf die nächste Fasnacht!
 
 
_Im nordafrikanischen Wüstensand nimmt die Zukunftsvision der DESERTEC Foundation, die Menschheit mit sauberem Strom aus den Wüsten der Erde zu versorgen, konkrete Formen an. Diese Zukunft beginnt in der Sahara-Wüste Tunesiens mit dem Projekt "TuNur". [weiterlesen]



 
 
Eltern schulpflichtiger Kinder dürfte das Positionspapier der CVP interessieren...

"Ausgezeichnete Bildung für eine erfolgreiche, wettbewerbsfähige Schweiz"
(pdf. datei)

 
 
Nachdem der sakrosankte Fingerzeig des Gemeindeammanns an der letzten Gemeinderatsstitzung unmissverständlich auf mich deutete, war mir klar: Delegation. Und zwar an das Jahreskonzert des Musikvereins Niederwil unter der Leitung von Sandro Oldani. Gemeinsam mit Vizeammann Kurt Studer und seiner charmanten Gattin kam ich also sozusagen von Amtes wegen in den wahren Genuss des 08/15? Konzerts des Musikvereins Niederwil in der MZH Niederwil. Die Show war in jeder Hinsicht sehens- und hörenswert - ein grosses DANKE an alle aktiven Musikantinnen und Musikanten für ihre tolle Leistung! Durch Sie kam Niederwil einmal mehr in den Genuss hochstehender Livemusik! Nur ein einziges Mal verstummten die Instrumente ausserplanmässig - just während der Gassenhauerparade von Boney M. ging nämlich der Strom aus... nein, die Posaunen, Saxophone, die Trompeten oder Pauken werden nach wie vor und auch in Niederwil stromlos betrieben, aber zwecks akuter Dunkelheit on Stage und daher so ganz ohne Noteneinsicht verstummte dann doch nach einigen Takten auch das tapferste Instrument. Item, Stefan Schnegg rettete die Situation in gewohnter Manier souverän und erhielt nach Wiederauftauchen hinter dem schwarzen Vorhang schon fast stehende Ovationen seitens der dankbaren Zuhörerschaft, welche ihre verloren geglaubten Wein- und Biergläser wieder fand. Welchen Schalter er da wohl gedrückt hat??
Das Programm, durch zwei fliegenumhalste junge Herren eröffnet, wurde von Christina Stauber gekonnt und mit viel Humor moderiert und war vielseitig, originell und stellenweise auch erfrischend aussergewöhnlich. Dank witzig arrangierten Stücken wie den "Men at Work" oder dem Luftschlagzeug dürften etliche Handwerker einen völlig neuen Bezug zu ihren Werkzeugen bekommen und Lärmgeplagte dürfen wieder Hoffnung auf ruhigere sonntagnachmittägliche Schlagzeugübungsstunden des Nachbarnkindes schöpfen. Kulinarisch wurden die geschätzten 300 Gäste auf's Beste von zahllosen freiwilligen Helferinnen und Helfern versorgt. Ein weiteres High-Light war die Soloeinlage von Sandro Oldani auf seiner Solo-Bass-Posaune. Ein mit äusserster Präzision gespieltes Rag-Stück, welches sowohl das begleitende Orchester als auch das zuhörende Publikum in Entzücken versetzte. Offenbar aber auch sehr anstrengend, denn Herr Oldani bekam zwischenzeitlich schwache Knie und musste sich kurz an den Bühnenrand setzen :-)... Alles in Allem durfte der Abend nach mehreren Zugaben wieder einmal mehr als äusserst gelungen betrachtet werden. Ich freue mich sehr, dass Niederwil mit einer derart engagierten Musik aufwarten kann und dass in diesem Verein das Wort "Nachwuchsproblem" keinen Stellenwert hat. Eines darf ich Ihnen versichern: bei der nächsten Verteilung der Delegation für Anlässe des Musikvereins Niederwil stehe ich in der allerersten Reihe. Ehrenwort.


 
 
Weisswein + Speckbrot + Kellermief + Ansprache = ? Genau. Der Neujahrs-Apéro in Niederwil. Wie schon die letzten Jahre versammelten sich auch diesmal die Aloisen's, Ruth's, Pia's, Walti's, Reto's, Tanja's, Peter's, Rosmarien's und weitere treue Bürgerinnen und Bürger aus Niederwil/Nesselnbach, um gemeinsam das Neue Jahr zu begrüssen, sich alles Gute zu wünschen und ein Schlückchen Weissen zwischen die mit Speckbrot gefüllten Backen zu giessen. Die Ansprache von Wädi Koch war wie gewohnt rhetorisch brilliant, von bedeutendem Inhalt (Rückblick 2011 gepaart mit Ausblick 2012) sowie in Sachen theatralischer Darbietung überzeugend! Die Aufzählung der Schreckensmeldungen, welche der Gemeindeammann über die Köpfe der interessiert zuhörenden Bevölkerung hinweg in den Saal diktierte, führte mir einmal mehr vor Augen, dass wir in der Schweiz summasumarum auf einer Insel sitzen, welche vor Wohlstand und Sicherheit nur so strotzt. In vielen Gegenden der Welt sah das im 2011 deutlich anders aus und es ist auch ohne Glaskugel zu ersehen, dass das vor uns liegende Jahr keine wesentliche Besserung für diese von allem möglichen Unbill geschüttelten Menschen bringen wird. Wenn ich aus "sicherer" Entfernung daran denke, was diese Menschen im letzten Jahr an politischen, wirtschaftlichen und naturgegebenen Katastrophen durchstehen mussten, nehme ich den Kellermief in unserem alten Schulhaus nicht mehr wirklich als Problem wahr - Sie vielleicht? Ich wünsche Ihnen ein gesundes, krisenfestes und erfreuliches 2012!
 
 
Ja, jetzt wird's spannend! So ganz kurz vor dem Abend der Bescherung fragt mann und frau sich vielleicht ganz insgeheim, was denn da so unter dem knackig grünen Tännchen liegen wird?!... ist's vielleicht das innig erhoffte ...., oder gar die dringend benötigte ..., oder vielleicht sogar das absolute elektronische MUSTHAVE?!... wir werden es bald wissen. Nicht immer wird das Ausgepackte zu Freudentänzen führen, manchmal schrammt das Geschenkte knapp am Rand der Geschmacklosigkeit vorbei und hie und da mag es die Sammlung der bereits schon seit Jahren vorhandenen und trotzdem völlig nutzlosen Dinge erweitern. Falls dem so wäre, und falls die Quittungen für den Umtausch der erhaltenen Liebenswürdigkeiten zufällig nicht mehr auffindbar wären - es gibt eine Lösung! Dank der Aktion 2xWeihnachten gibt man Ungewünschtes auf gute Art und Weise einfach weiter, man(n) und frau tut Gutes und eines ist so sicher wie die diesjährige Zeitungsmeldung über einen Zimmerbrand: es gibt auch heute noch Menschen, die haben nix. Und diese Menschen freuen sich! Über genau Ihr Geschenk. Also, falls die Krawatte definitiv nicht in Ihr modisches Konzept passt, jetzt wissen Sie, wohin damit. Frohe Weihnachten!
 
 
Dünkt es mich nur oder wird der Gesamtbundesrat mit jeder Wahl attraktiver? (dieses Statement darf nach allen Seiten ausgelegt werden :-))
 
 
_ Der Nationalrat plant für das Jahr 2012 einen Überschuss von 266 Millionen Franken. Dies gelingt ihm durch Einsparungen beim Personal, bei Betrieb und beim Beratungsaufwand in der Höhe von 300 Millionen Franken. Hingegen sprach sich die Grosse Kammer für mehr Subventionen für die Bauern aus: Neben der Aufstockung der Beiträge an die Milchwirtschaft um 29 Millionen, erhöhte der Nationalrat die Direktzahlungen an die Landwirtschaft um 20 Millionen. Damit widersetzte er sich der Empfehlung des Bundesrats sowie der Kommissionsmehrheit und folgte nach einer längeren Beratung dieses Budgetpostens dem Antrag der Kommissionsminderheit Grins/Bugnons (SVP). (Textquelle: Politnetz)